Faszination Eisbach!

Faszination Eisbach!

Wieso zieht es täglich so viele Surfer wie auch Zuschauer aus aller Welt an die Eisbachwelle? Und eignet sich die Welle eigentlich auch für Anfänger?

Hast du dich auch schon einmal gefragt, wieso die Eisbachwelle in München zu den bekanntesten Riversurfwellen der Welt gehört? Und was musst du mitbringen, um einmal dort zu surfen? Wir sind diesen Fragen auf den Grund gegangen und haben uns mit Bass getroffen (vollständiger Name: Bassim Kahlout), Ingenieur in der Luftfahrtindustrie, der seit 16 Jahren in München lebt und seit fünf Jahren regelmäßig die Eisbachwelle surft.

Im Interview erzählt uns der überaus sympathische Bass, worauf es beim „Riversurfing“ ankommt und wie die Eisbachwelle überhaupt entsteht.

„Die Eisbachwelle entsteht, weil im Bachbett vier bis zu 28 cm große Reihen-Störsteine liegen, die die Welle erzeugen“ – sagt uns Bass. Gleichzeitig bringen diese Störsteine einige Gefahren mit sich, da man auf sie fallen und sich so verletzen kann. Daher rät Bass dringend Surf-Anfängern davon ab, hier am Eisbach mit dem Surfen anzufangen. Besser ist es damit an der Floßlände oder direkt im Meer anzufangen. 

In der Zwischenzeit sind Hamdi (Sohn von Bass) und Janina Zeitler (Surf Europameisterin im Stationary Wave Riding) zu uns gestoßen. Beide surfen seit mehreren Jahren am Eisbach. Auf die Frage, wieso gerade diese Welle so bekannt ist, antwortet uns Hamdi: „Weil es die beste Riversurf Welle der Welt ist!“ So einfach ist das also! 

Wieso gerade diese Welle die beste der Welt ist, kommt daher, dass sie sehr anspruchsvoll und nur für sehr geübte Surfer geeignet ist. Das liegt an der Strömungsgeschwindigkeit, der Steilheit und den unterschiedlichen Sektionen der Welle. Aus diesem Grund ist es immer eine Augenweide, den teilweise auch professionellen Surfern auf dem Wasser zuzuschauen. Dieses täglich stattfindende Spektakel lockt natürlich auch viele tausende Zuschauer an, die aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommen.

Als letztes wollen wir noch wissen, ob es für die drei einen besonderen Moment an der Eisbachwelle gab, den sie nie vergessen werden. Auch hier antwortet uns Hamdi in typischer Surfermanier: „Alle Tage am Eisbach sind geil und das wichtigste ist Spaß zu haben!“ 

Dem Schlusssatz ist nichts hinzuzufügen und wir verabschieden die drei Vollblutsurfer in die Welle und genießen ihre Skills im Wasser.

Danke München für die beste Riversurf Welle der Welt – und vielen Dank an Bass, der sich für uns Zeit genommen hat und das sehr sympathische und informative Interview ermöglichte. Wenn ihr euch noch mehr Hintergrundinfos zur Eisbachwelle wünscht, meldet euch gerne bei uns (?E-Mail?) ! Wir freuen uns auch auf eure Meinungen und Kommentare. 

 

Bassim Kahlout auf Instagram: Bass_im_Wasser

Hamdi Kahlout auf Instagram: hamdi_al_kahlout

Janina Zeitler auf Instagram: Janina_Zeitler